Gönnen Sie sich Zeit, damit sich Ihre Investments entfalten können

„Hin und her macht Taschen leer.“

Diese alte Börsenweisheit ist nicht von der Hand zu weisen.
Allzu hektische Transaktionen helfen vor allem den Banken und Brokern, die für jeden Handel eine saftige Provision einstreichen. Eine sorgfältige Unternehmensauswahl, wie Sie im Aktien-Telegramm getroffen wird, schützt vor der Notwendigkeit zu häufiger Transaktionen.

Untersuchungen von Wertpapierdepots zeigen, dass solche mit weniger Transaktionen im Mittel erfolgreicher sind als die Heavy Trader. Natürlich gibt es wie überall auch Ausnahmen von der Regel. Doch auch Warren Buffett schwört auf die Kunst des Stillhaltens. Der Star-Investor prägte das Zitat:

„Erfolgreiches Investieren benötigt Zeit, Disziplin und Geduld. Es ist egal, wie talentiert jemand ist, manche Dinge benötigen einfach Zeit: Man kann kein Kind in einem Monat ‚produzieren,‘ indem man neun schwangere Frauen einsetzt.“

Denken Sie an diesen Satz, wenn Sie wieder einmal auf Ihr Depot blicken und sich die Kursgewinne Ihrer Meinung nach zu langsam einstellen. Selbst die Aktien der besten Unternehmen starten nicht immer sofort durch, sondern klettern kontinuierlich auf immer neue Höhen.

Zu einer Kapitalverdopplung oder –vervielfachung benötigt es eine gewisse Zeit. Wenn Sie die richtige Auswahl getroffen haben, können Sie sich einfach beruhigt zurücklehnen und auf die guten Ergebnisse warten.

Startet die Herbstrallye oder kommt die Winterdepression?

Es bleibt spannend an den Märkten. Noch ist nicht klar, wie sich die Kurse in den kommenden Wochen entwickeln. Laut Untersuchungen des Handelsblatts ist die Stimmung der Anleger so gut wie lange nicht mehr. Zahlreiche Investoren rechnen in den kommenden Wochen mit
kräftigen Gewinnen. Das ist potenziell gefährlich.

Gute Stimmung – negative Überraschung?
Gemäß der Sentimenttheorie (Theorie über die Launen der Anleger) gilt eine euphorische Stimmung als Kontraindikator. Wenn alle mit steigenden Kursen rechnen und bereits entsprechend positioniert sind, gibt es irgendwann keine Käufer mehr, die für noch höhere Kurse sorgen könnten. Entsprechend könnten uns in den kommenden Wochen einige spannende Tage bevorstehen.

Das Aktien-Telegramm ist gut positioniert
Im Aktien-Telegramm haben wir uns bereits für eine Korrektur positioniert. Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten vorrangig
Positionen in kleineren Nebenwerten aufgebaut und diese auch international breit gestreut (Jetzt das aktuelle Depot des Aktien-Telegramms ansehen).

Diese Aktien sind in der Regel weniger stark von Stimmungsschwankungen betroffen, da sie nicht so stark im Fokus der breiten Anlegermasse
stehen. Bei den Unternehmen zählt einzig und allein die Geschäftsentwicklung. Und die ist bei allen für das Aktien-Telegramm ausgewählten Gesellschaften ausgesprochen positiv. Auch im Falle einer Herbstrallye sind wir mit diesen Unternehmen gut positioniert und profitieren in jedem Fall von steigenden Kursen.

Daimler, BMW & Co. nach dem Dieselskandal – Jetzt kaufen?

Die Autoaktien gehörten gestern zu den großen Gewinnern im Dax. Daimler, BMW und VW stehen derzeit wie selten zuvor im Fokus der Öffentlichkeit. Der Automobilbau ist nicht nur ein Garant für das Funktionieren des Wirtschaftsmotors in Deutschland, sondern seit dem Dieselskandal auch eine Projektionsfläche für handfeste politische Auseinandersetzungen. Entsprechend verunsichert reagierten vor allem internationale Investoren in den vergangenen Wochen und schickten die deutschen Auto-Aktien auf Talfahrt. Mittlerweile dreht der Wind wieder. Denn eines ist klar:

Die deutschen Hersteller sind technologisch führend und werden auf der ganzen Welt bewundert. Auch wenn der Dieselskandal berechtigterweise für einigen Unmut unter den Kunden sorgt, wird dieser den drei großen deutschen Autokonzernen nichts anhaben können. Selbst mögliche Strafzahlungen kann die Industrie, die in den vergangenen fünf Jahren die Wahnsinnssumme von 100 Milliarden Euro verdient hat, locker wegstecken. Und eines ist sicher:

Auch in Zukunft werden Volkswagen, Mercedes und BMW das Straßenbild maßgeblich mitbestimmen. Denn zum Einen wird ohne Diesel- und Verbrennungsmotoren noch für viele Jahre keine flächendeckende individuelle Mobilität möglich sein. Und zum Anderen arbeiten alle Hersteller intensiv an alternativen Antriebskonzepten. BMW ist im Bereich der Elektroanbieter sogar zu einem der führenden Hersteller weltweit aufgestiegen und kann den Absatz mit hohen zweistelligen Raten pro Jahr steigern. Insofern könnte der Kursrückgang der vergangenen Wochen, der mittlerweile beendet scheint, sogar eine gute Einstiegschance darstellen. Erfahren Sie im Aktien-Telegramm den Namen und die WKN der Aktie, der ich aktuell das größte Potenzial einräume.

Nach diesen zwei Regeln bestimmt die Deutsche Börse die Zusammensetzung des Dax

Bekanntermaßen beinhaltet der Dax die 30 wichtigsten deutschen Aktiengesellschaften. Zur Bestimmung derselben gibt es seitens der Deutschen Börse zwei klare Kriterien. Die Unternehmen müssen sowohl hinsichtlich des Umsatzes auf XETRA und im Frankfurter Parketthandel als auch bei der Marktkapitalisierung der in Streubesitz befindlichen Aktien zu den größten Gesellschaften des Landes gehören.

Diese zwei Regeln bestimmen über den Auf- und Abstieg im Dax
Einmal jährlich im September wird die Zusammensetzung des Dax überprüft. Ein Unternehmen muss den Dax verlassen, wenn es in einem der beiden oben genannten Kriterien nicht mehr zu den 40 größten Unternehmen des Landes gehört und gleichzeitig ein anderer Kandidat in beiden Kriterien mindestens Rang 35 erreicht. Außerdem wird eine Aktiengesellschaft in den Dax aufgenommen, wenn es in beiden Kriterien besser als Rang 30 abschneidet und ein anderes Unternehmen nicht mehr zu den 35 größten Unternehmen zählt.

Für unterjährige Umstellungen gelten strengere Regeln
Neben der regulären Anpassung im September gibt es alle drei Monate weitere Anpassungstermine bei denen jedoch noch strengere Regeln gelten. Außerdem kann beispielsweise infolge von Übernahmen oder Insolvenzen auch davon abweichend eine sofortige Änderung durchgeführt werden. Die größten Bewegungen gibt es aber traditionell im September bei der regulären Überprüfung der Indizes.

Der Auf- oder Abstieg kann handfeste Folgen für die betreffenden Unternehmen haben. Vor allem ausländische Fonds und Anleger betrachten die Indexzugehörigkeit als eine Art Qualitätssiegel. Im Falle eines Abstiegs ziehen diese Investoren ihr Geld ab und können so für einen Abwärtsimpuls bei dem betreffenden Unternehmen sorgen.

Treffen Sie die richtige Aktienauswahl mit dem Aktien-Telegramm. Jetzt testen.

Fliegt ProSiebenSat.1 Media jetzt aus dem Dax?

Der Dax-Konzern ProSiebenSat.1 Media hat die Märkte diese Woche mit einer Gewinnwarnung geschockt. Prompt verlor die Aktie bis zu 15% an Wert. Dabei ist dieser Verlust nur die Fortsetzung eines langanhaltenden Abwärtstrends, der bereits im November 2015 begann. Der Medienkonzern verliert Einnahmen aus dem klassischen Geschäft mit Fernsehwerbung. Die florierende Digitalsparte kann die Rückgänge der klassischen Fernsehwerbung noch nicht vollständig kompensieren.

Nach der dritten Gewinnwarnung innerhalb eines Jahres haben viele Analysten jetzt auch die Einstufung für ProSiebenSat.1 Media gesenkt. Durch den heftigen Kursverlust droht mittlerweile sogar der Rauswurf aus dem deutschen Leitindex. Nach Marktkapitlisierung ist der Medienkonzern mittlerweile mit Abstand der schwächste Wert im Dax. Mittlerweile sind sogar 18 MDax-Unternehmen mehr wert als ProSiebenSat.1 Media. Fällt jetzt auch noch der Börsenumsatz droht ein sofortiger Rauswurf aus dem deutschen Leitindex. Bereits im September steht die nächste turnusmäßige Überprüfung an.

Ein Rauswurf aus dem Dax könnte auch ganz handfeste Folgen für die Aktionäre haben. Denn viele Indexfonds müssten ProSiebenSat.1 Media im Falle einer Abstufung verkaufen. Das könnte den Kurs zusätzlich belasten. Setzen Sie sich bei der Geldanlage lieber keinen Risiken aus.

Die Euro-Aufwertung geht weiter

Totgesagte leben länger. Anfang des Jahres haben viele Marktbeobachter bereits die Parität (Wechselkurs 1:1) zwischen Euro und Dollar vorausgesagt. Doch die Gemeinschaftswährung der Euroländer entwickelte sich in die entgegengesetzte Richtung. Seit Jahresanfang hat der Euro bereits 12% zugelegt. Das sind Welten wenn es um Devisen geht. „Schuld“ daran trägt die robuste Konjunktur in Europa und das Verwirrspiel des amerikanischen Präsidenten. Auf der Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole hielt EZB-Chef Mario Draghi ein Plädoyer für den Freihandel. Damit stärkte er die Anziehungskraft des Euro bei internationalen Investoren.

Die Weltleitwährung verliert ihre Strahlkraft
Die Bank of America hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, nach der derzeit so wenig Geld in die USA fließt, wie zuletzt während der Finanzkrise. Das ist umso bemerkenswerter, weil die US-Notenbank mittlerweile wieder kontinuierlich an der Zinsschraube dreht und den Dollar somit eigentlich attraktiver gegenüber anderen Währungen macht. Doch die Investoren haben schlicht Angst vor der Unberechenbarkeit des US-Präsidenten. Noch ist der Dollar die unangefochtene Weltleitwährung. Doch es entstehen Alternativen.

Das sind die Folgen der Dollarschwäche
US-Unternehmen sind zunächst die Gewinner der Dollarschwäche. Ihnen fällt das Exportieren leichter. Umgedreht werden Importe in die USA immer teurer. Da die USA Nettoimporteur vieler Waren sind, kann die Entwicklung zu Wohlstandsverlusten für die Bevölkerung führen.

Zweistellige Wochengewinne

Auch inmitten der Sommerkorrektur können sich die beiden Depots des Aktien-Telegramms behaupten. Während der Dax und alle anderen wichtigen Indizes in den vergangenen zwei Wochen fast unverändert vor sich hindümpeln, können wir echte Resultate feiern. Die Aktie von Schloss Wachenheim legte seit der letzten Ausgabe um +11,4% zu. Bei dem Unternehmen Technotrans, welches heute auf Seite 3 und 4 ausführlich besprochen wird, können wir sogar +13,5% Rendite in 2 Wochen feiern. Insgesamt befinden sich 16 der 18 Positionen deutlich im Plus.

Sie können sich zusätzlich auch über Dividendenzahlungen freuen. Seit der vergangenen Ausgabe erhielten sie von Apple die Quartalsdividende in Höhe von 0,54€ pro Aktie. Novo Nordisk schüttete 0,40€ aus.

Dividendenzahler sind besonders gut für den langfristigen Vermögensaufbau und -erhalt geeignet. Sie profitieren bei diesen Unternehmen gleichermaßen von regelmäßigen Ausschüttungen und den Chancen, die rentable Unternehmen durch Kursgewinne bieten. Warren Buffett ist mit dieser
Strategie zum Multi-Milliardär geworden.

Sichere Anlagen sind nicht sicher

Viele Menschen glauben, dass Sparbücher oder Festgeldkonten sichere Anlagen darstellen. Doch das stimmt nicht. Das ist mittlerweile sogar wissenschaftlich bewiesen. Der Bonner Ökonom Moritz Schularik hat in einer einzigartigen Studie die Renditen der wichtigsten Anlageformen in 16 Industriestaaten seit dem 19. Jahrhundert analysiert. Seine Ergebnisse sind so schockierend wie einleutend.

Die allgemein als sicher geltenden Anlageformen haben sich in den vergangenen 200 Jahren keinesfalls als sicher erwiesen. Bereinigt um die Inflation haben Anleger mit Anleihen und am Geldmarkt teils herbe Verluste erlitten. Und in einer solchen Phase befinden wir uns auch jetzt wieder, wie ich Ihnen im Marktüberblick zeigen werde.

Die allgemein als „riskant“ eingestuften Aktien und Immobilien haben zwar eine größere Schwankungsbreite, aber über mehrere Jahre betrachtet auch deutlich höhere Renditen erzielt. Schularik errechnet in seiner Studie eine langfristige und um die Inflation bereinigte Rendite von 7 bis 8 Prozent. Das zeigt, dass auch Sie für Ihren Vermögensaufbau nicht auf Aktien verzichten sollten. Einen guten Einstieg finden Sie im Aktien-Telegramm.

Darum bevorzugen Anleger Zinsen gegenüber Dividenden?

Warum legen Anleger ihr Geld lieber in unrentable Zinspapiere an, wo doch zahlreiche Untersuchungen beweisen, dass die Aktien-Rendite deutlich höher sind? Selbst große Vermögen werden zu einem bedeutenden Teil in Anleihen und Festgeldern geparkt. Dabei wird dabei häufig sogar Geld vernichtet. Aktien schwanken kurzfristig zwar stärker, bringen langfristig aber die höchsten Renditen.

Risikovermeidung liegt in der Natur des Menschen
Menschen gewichten das Risiko eines Verlusts höher als die mögliche Gewinnchance. Diese Fehleinschätzung liegt in der Evolution begründet und hat wohl das Überleben der menschlichen Spezies erst ermöglicht. Denn in der Steinzeit reichte ein dummer Fehler, und man war tot. Deshalb lernten die Menschen, Risiken zu vermeiden. Unser Hirn wendet diese „Wissen“ heute noch bei der Geldanlage an.

Verluste wiegen doppelt so schwer wie Gewinne
Daniel Kahnemann und Amos Tversky haben nachgewiesen, dass ein finanzieller Verlust emotional in etwa doppelt so schwer wiegt wie ein Gewinn in gleicher Höhe. Wenn Sie 100 Euro auf der Straße verlieren leiden Sie größere emotionale Qualen als Sie Glück empfinden wenn Sie 100 Euro geschenkt bekommen. Die beiden Forscher nennen dieses Phänomen Verlustaversion.

Die Verlustaversion bei der Geldanlage
Selbstverständlich wirken diese Gefühle auch bei der Geldanlage. Deshalb bevorzugen viele Menschen Geldanlageformen, bei denen nominal (also vor Abzug der Inflation) kein Verlustrisiko besteht. Um schwankungsanfällige Aktien machen sie hingegen einen Bogen, auch wenn diese realistisch betrachtet im Durchschnitt höhere Renditen abwerfen. Wenn Sie sich diese psychologische Falle bewusst machen, dann können Sie in Zukunft auch beruhigter in Aktien investieren.

Treffen Sie die richtige Aktien-Auswahl mit dem Aktien-Telegramm.

Die zerstörerische Kraft der Subventionen

Subventionen und Staatshilfen sind ein zweischneidiges Schwert. Manchmal ist staatliche Unterstützung angemessen. So gilt beispielsweise die Abwrackprämie, die während der Finanzkrise gezahlt wurde, als ein wichtiger Baustein, mit dessen Hilfe eine schwere Rezession in Deutschland verhindert werden konnte. Es handelte sich dabei um eine klare zeitlich begrenzte Hilfe für einen florierenden Wirtschaftszeig, der darauf ausgelegt war, einen durch die Finanzbranche ausgelösten Schock abzufedern.

Anders sieht es aber bei vielen anderen staatlichen Unterstützungsmaßnahmen aus. Ein Beispiel für eine wirtschaftlich zweifelhafte Subvention ist der Kredit für die angeschlagene Air Berlin. Wäre die Gesellschaft unverschuldet in Turbulenzen geraten, könnte man darüber nachdenken, einen Engpass zu überbrücken. Doch warum ein Unternehmen, das seit fast zehn Jahren ununterbrochen Verluste schreibt, künstlich am Leben erhalten wird, ist zweifelhaft. Viel besser wäre es, unrentable Unternehmen sterben zu lassen. Denn genau darin liegt die größte Stärke des Kapitalismus.

Erfolgreiche Unternehmen, deren Produkte vom Markt nachgefragt werden, verdienen viel Geld. Wenn sich allerdings der wirtschaftliche Erfolg nicht einstellt, dann verschwinden die Unternehmen vom Markt. Somit setzen sich am Ende genau jene Produkte durch, die der Markt auch möchte. Wenn sich der Staat weitgehend heraushält und lediglich die Spielregeln überwacht, wird das Wirtschaftssytem am Besten zu den Bedürfnissen der Menschen passen.

Im Falle der Fluggesellschaften wird der Markt gerade bereinigt. Früher oder später wird Air Berlin den Flugbetrieb einstellen oder übernommen. Gerüchten zufolge hat die Lufthansa bereits Interesse bekundet. In jedem Fall wird mit der Pleite der Wettbewerb etwas kleiner und die verbliebenen Fluggesellschaften können höhere Gewinne erzielen. Davon profitiert auch eine Fluggesellschaft im Aktien-Telegramm.

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