Autor: Richard Straube (Seite 1 von 14)

Was hat Warren Buffett bei Berkshire Hathaway falsch gemacht?

Wie immer haben Anleger gespannt auf die neuen Quartalszahlen von Berkshire Hathaway gewartet. Dabei dürften die Zahlen einige Anleger auf dem falschen Fuß erwischt haben.

Die Investmentholding von Buffett konnte den Umsatz um 10,9% auf 183 Milliarden Dollar steigern. Allerdings brach der Gewinn um mehr als 30% auf 12,4 Milliarden Dollar ein. Was hat Warren Buffett hier falsch gemacht?

Um ehrlich zu sein, kann Buffett nicht viel dafür. Der Gewinneinbruch ist vor allem auf das Versicherungsgeschäft zurückzuführen. Und da schwanken die Gewinne traditionell sehr stark. Das ist auch bei anderen Rückversicherern wie der Munich Re oder der Swiss Re derzeit zu beobachten. Teure
Erdbeben und Wirbelstürme schlugen sich auf die Bilanz durch.

Dennoch hat Buffett den Berg an Bargeld weiter anschwellen lassen. Mittlerweile liegen mehr als 100 Milliarden Dollar auf den Konten von Berkshire Hathaway bereit, um die nächste große Übernahme zu stemmen. Über noch mehr Geld verfügt lediglich der Technologieriese Apple. Buffett hat Schwierigkeiten, das Geld gewinnbringend anzulegen. Seine riesige Investmentholding ist langsam viel zu schwerfällig für kleinere Übernahmen geworden. Diese würden sich gar nicht erst in der Bilanz niederschlagen.

Sie als Privatanleger sind im Vorteil. Denn Sie können wendiger und schneller agieren und dabei genau nach den gleichen Grundsätzen vorgehen, wie die Investorenlegende Warren Buffett. Genau das tun wir im Aktien-Telegramm.

Die Märkte erobern neue Allzeithochs

In der vergangenen Woche gelang dem Dax der nachhaltige Sprung über die 13.000-Punkte-Marke. Auch viele andere Indizes auf der ganzen
Welt erreichten neue Allzeithochs. Dieser Schwung kann noch eine ganze Weile erhalten bleiben. Ich erwarte, dass die Kurse zum Jahresende noch einmal höher stehen werden als heute.

Wie lange hält der Aufschwung noch an?
Beim Blick auf den langfristigen Chart wird deutlich, das die Aktienmärkte seit 2009 im Prinzip ständig gestiegen sind. Selbstverständlich muss man sich im achten Jahr der Hausse langsam aber sicher fragen, wie lange es noch so weitergehen kann.

Gemessen am langfristigen Durchschnitt sind Aktien zwar derzeit nicht mehr billig, aber bei weitem auch noch nicht zu teuer. Das gilt erst Recht, wenn man die Rendite von Anleihen als Vergleichsmaßstab heranzieht. Insofern befinden wir uns noch lange nicht in einer Übertreibungsphase.

Trennen Sie die Spreu vom Weizen
Entscheidend ist die richtige Aktienauswahl. Unsere beiden Depots im Aktien-Telegramm bieten Ihnen Kandidaten, die überdurchschnittlich ansteigen können und außerdem ein geringeres Rückschlagsrisiko haben als andere Werte. Aktien aus dem Value-Depot sind fundamental unterbewertet. Und die Kandidaten aus dem Momentum-Depot folgen starken Trends, die zu weiteren Höchstständen führen können. In der Kombination sind unsere Methoden sehr erfolgreich. +++ Testen Sie jetzt kostenlos das Aktien-Telegramm. +++

Die starken Trends halten an

Die Märkte bewegen sich weiterhin von einem Allzeithoch zum nächsten. Doch die beiden Depots des Aktien-Telegramms konnten die Märkte sogar noch schlagen. Mit 58,4% Rendite beim Value-Depot und 43,5% beim Momentum-Depot sind wir ideal aufgestellt.

Die Berichtssaison hat begonnen und von den Unternehmen aus unseren Depots gibt es vorrangig gute Neuigkeiten. Einzelheiten zu den Unternehmen erfahren sie im aktuellen Aktien-Telegramm. Die Top Performer der vergangenen zwei Wochen sind:

  1. Intel +17,7%
  2. Apple +13,2%
  3. Technotrans +7,4%
  4. Rheinmetall +7,3
  5. Mayr-Melnhof +6,5%

Besonders freue ich mich über den guten Start unserer Neuempfehlung der vergangenen Ausgabe. Bei Rheinmetall haben wir einen sehr guten Einstiegs-
zeitpunkt erwischt. Außerdem lesen Sie im Aktien-Telegramm meine Einschätzung zum Kurssprung bei Apple. +++ Jetzt testen +++

Warren Buffett wartet sehnsüchtig auf den nächsten Börsencrash

Das „Orakel aus Omaha“, wie Starinvestor Warren Buffett auch genannt wird, hat mehr als 100 Milliarden Dollar Cash angehäuft. Dieses Geld gilt es zu investieren. Doch das wird immer schwieriger. Aber Buffett ist geduldig. Er liebt es, einen gut gefüllten Geldspeicher zu haben, um dann in Krisenzeiten umso kräftiger zuschlagen zu können.

Ein Zitat von Buffett beschreibt die gewaltigen Chancen, die ein Börsen-Crash für langfristig orientierte Anleger bietet: „Etwa alle zehn Jahre ziehen dunkle Wolken am Wirtschaftshimmel auf. Dann regnet es Gold. Bei solchen Wolkenbrücken müssen wir mit Badewannen und nicht mit Teelöffeln hinauseilen.“

Buffett beschreibt hier mit ganz einfachen Worten sein Erfolgsgeheimnis. Es geht ihm nicht darum, ständig zu investieren. Er sammelt viel lieber Geld an, um dann in Krisenphasen, wenn sonst niemand investieren möchte, zu sehr günstigen Preisen einzukaufen. Die günstigen Einkaufskurse sichern ihm dann mit der Zeit sehr hohe Renditen. Buffett bestätigt die alte Kaufmannsweisheit: Im Einkauf liegt der Gewinn.

Bleibt Warren Buffett der Skandalbank Wells Fargo treu?

Die US-Großbank Wells Fargo zählt zu den größten Beteiligungen der Investorenlegende Warren Buffett. Seine Investmentholding Berkshire Hathaway hält 10% an dem Geldhaus. Die Frage ist: Wie lange noch?

Warren Buffett legt großen Wert auf die Integrität des Managements seiner Firmen. Ein ordentlicher Leumund ist ihm wichtiger als kurzfristige Gewinne. Doch Wells Fargo steckt inmitten einer veritablen Vertrauenskrise. Ein Skandal um fingierte Konten und Scheingeschäfte überschattet die Geschäftsaktivitäten. Derzeit versucht Wells Fargo das Vertrauen seiner Kunden zurückzugewinnen.

Doch selbst auf die Quartalsergebnisse hat der Skandal Auswirkungen. Milliardenschwere Rechtskosten sowie Vergleiche mit Sammelklägern und Strafen an US-Behörden lasten schwer auf dem Geldhaus. Der Gewinn fiel um 19% auf 4,6 Milliarden Dollar. Anleger reagierten enttäuscht.

Warren Buffett wird sich mit Sicherheit nicht von den Quartalsergebnissen ablenken lassen. Zur Beurteilung der Zukunftsfähigkeit seiner Investments legt er viel größeren Wert auf die langfristigen Geschäftsaussichten. Doch die Vertrauenskrise und die Täuschung der Kunden dürften den auf Integrität bedachten Geschäftsmann an der Zuverlässigkeit von Wells Fargo zweifeln lassen. Ein Ausstieg des Großaktionärs würde wohl auch die Aktie weiter belasten.

Warren Buffett hat einen langen Atem

Die IBM-Aktie hat in den vergangenen Jahren eine Berg- und Talfahrt hinter sich. Die Umsätze sinken seit fünf Jahren und der Konzernumbau kommt nicht so richtig voran. IBM bemüht sich, die anhaltende Schwäche im Computer-Geschäft durch Wachstum mit IT-Dienstleistungen auszugleichen.

Warren Buffett hat die Aktie seit vielen Jahren in seinem Depot. Es ist seine sechstgrößte Position im Portfolio. Und seine Geduld scheint sich auszuzahlen. Nach vielen Enttäuschungen konnte IBM die Märkte mit den Quartalszahlen am Mittwoch endlich wieder einmal positiv überraschen.

Der Umsatz ging zwar immer noch zurück, doch endlich wuchsen die Cloud-Dienste deutlich. Es sieht so aus, als könne IBM den Trend in absehbarer Zukunft umkehren. Die Aktie reagierte sofort. Ein Plus von 9% stand am Ende des Tages zu Buche. Darüber dürfte sich auch Warren Buffett gefreut haben, bedeutet der Kursgewinn doch rund 800 Millionen Dollar Buchgewinn für ihn. Die Geduld des Star-Investors scheint sich wieder einmal auszuzahlen.

Die Konjunktur in Deutschland brummt

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat die Prognose für das Wirtschaftswachstum im Land auf 2,0 Prozent erhöht. Auch die anderen Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen mit einem ähnlich starken Wachstum. Für 2018 wird sogar eine Beschleunigung erwartet.

Weltwirtschaft wächst
Auch weltweit wächst die Wirtschaft. Ungeachtet aller politischen Krisen entwickeln sich die Geschäfte der Unternehmen in vielen Teilen der Welt sehr positiv. Das spiegelt auch der Ölpreis wider, der als Konjukturbarometer gilt, weil so viele Branchen auf das Schwarze Gold angewiesen sind. Im Chart ist bereits seit Monaten ein deutlicher Preisansteig zu beobachten.

Boom sorgt für sprudelnde Steuereinnahmen
Im Umfeld der rosigen Wirtschaftslage steht dem deutschen Staat so viel Geld wie noch nie zur Verfügung. Die Steuereinnahmen sind in den ersten neun Monaten des Jahres insgesamt um 4,2 Prozent angestiegen.

Die Koalitionsverhandlungen in Berlin stehen also unter finanziell günstigen Vorzeichen. Hoffentlich werden jetzt nicht nur teure Wahlgeschenke verteilt. Viel wichtiger wäre es, die gute Konjunktur zu nutzen, und Zukunftsinvestitionen etwa in die digitale Infrastruktur oder die Bildung anzustoßen. Das restliche Geld sollte in den Schuldenabbau gesteckt werden. Sollte die wirtschaftliche Dynamik nachlassen, sind auch Steuersenkungen denkbar. Egal was die Politik macht: Investieren Sie in Aktien und Sie profitieren vom Aufschwung.

Die starken Trends halten an

Die Aktienmärkte bewegen sich in starken Trends nach oben. Neue Allzeithochs führen zu positiven Nachrichten, was wiederum weitere Anleger anlockt. Der positive Trend verstärkt sich selbst. Deshalb ist die Momentum-Strategie, bei der wir auf starke Trends setzen, zur Zeit gerade besonders erfolgreich.

Bereits in der vergangenen Ausgabe habe ich Ihnen mit XYZ eine neue Momentum-Aktie empfohlen, die umgehend um 4,4% angestiegen ist. Noch größere Gewinne erzielten Sie lediglich mit International Airlines (+5,1% in 14 Tagen).

Auch diese Woche empfehle ich Ihnen wieder eine Aktie, die alle Momentum-Kriterien erfüllt. Es handelt sich um die deutsche Rüstungsschmiede XYZ. In einer von Unsicherheit und Kriegsgefahr geprägten Welt ist es sicher kein Fehler, bei einem führenden europäischen Rüstungskonzern investiert zu sein.

Auch die Aktie von XYZist in den vergangenen Monaten bereits deutlich angestiegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Trend anhält, ist jedoch deutlich größer als das er bricht. Das gilt erst Recht, wenn die fundamentalen Daten in die gleiche Richtung zeigen wie die Kursentwicklung.

America First: Darum macht es Warren Buffett besser als Donald Trump

Der Spruch „America First“ ist vor allem von US-Präsident Donald Trump bekannt. Er möchte mit seiner Politik die Stellung der USA als führende Weltmacht behaupten. Ob er mit seiner polternden Außenpolitik und den protektionistischen Handelsmaßnahmen erfolgreich sein wird, darf bezweifelt werden.

Für Amerikas Wohlstand ist Warren Buffett wahrscheinlich viel wichtiger. Denn der Multimilliardär und Star-Investor setzt bei seiner Geldanlage seit Jahrzehnten ganz klar auf amerikanische Unternehmen. Immer wieder rettet er dabei auch Unternehmen, die vorübergehend in Schwierigkeiten geraten sind. Buffett sicherte damit bereits hunderttausende Jobs und schafft sogar neue Arbeitsplätze. Auf diesem Gebiet ist er also deutlich erfolgreicher als der amtierende US-Präsident. Doch Buffett macht das alles natürlich nicht aus einer gemeinnützigen Attitüde. Mit seinen Investments scheffelt er Milliarden für sich und seine Anleger.

Buffett betont häufig, dass er seinen gigantischen Reichtum dem freien Wirtschaftssystem in den Vereinigten Staaten zu verdanken hat. Deshalb prägte er auch die Weisheit: „Wette niemals gegen Amerika.“  Auch heute noch ist Buffett absolut überzeugt, dass Amerika über eines der besten Wirtschaftssysteme der Welt verfügt.

Sie wollen genau wie Multimilliardär Warren Buffett bei Ihrer Geldanlage auf die amerikanische Wirtschaft setzen? Dann abonnieren Sie jetzt das Aktien-Telegramm.

Apple vs. Alphabet: Ein Kampf der Philosophien

Menschen sind haptische Wesen. Was wir berühren bestimmt die Art und Weise wie wir unsere Umwelt wahrnehmen. Im 21. Jahrhundert beschäftigen wir unsere Hände und anderen Sinne zu großen Teilen mit unseren Smartphones. Doch diese Welt ist geteilt. Sie teilt sich in die Nutzer von Apples iPhone und Nutzern von Smartphones mit dem Betriebssystem Android, hinter dem Googles Mutterkonzern Alphabet steht. Alle weiteren Marktteilnehmer sind nach und nach in die Bedeutungslosigkeit versunken.

Somit ist es an der Zeit, diese beiden Global Player einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Für die Nutzer ist die Wahl der Plattform häufig eine Wahl der Philosophie. Apple offeriert seinen Kunden eine geschlossene Premiumwelt, welche für Prestige, Perfektion und Kreativität steht. Das iPhone ist damit eine Einstiegsdroge in ein teures aber stimmiges Ökosystem aus Geräten und Diensten, mit deren Hilfe Apple zum wertvollsten Unternehmen der Welt geworden ist. Demgegenüber steht das Konzept von Google, welches dem Kunden die Wahl des Gerätes überlässt. Android wird für zahlreiche Hersteller lizensiert. Die Marke Google bedeutet für ihre Kunden werbefinanzierte Freeware und Innovation. Während die Nutzer oft in ihrer jeweiligen Philosophie gefangen sind, sollten Sie sich als Investor lediglich an Fakten und Zahlen halten.

In Punkto Größe ist Apple klar überlegen. Das Unternehmen ist seinem Konkurrenten in Umsatz, Gewinn und Mitarbeitern deutlich voraus. Doch die Größe allein ist nicht alles. Das 1997 gegründete Alphabet holt im Vergleich zu dem 1976 gegründeten Apple schnell auf. Der Gewinn von Google wächst im Moment schneller als der von Apple. Dazu trägt vor allem die dominierende Stellung auf dem Suchmaschinenmarkt bei. Aus Investorensicht bietet Apple trotzdem zahlreiche Vorteile. Das Unternehmen ist günstiger bewertet und zahlt eine Dividende. Google beteiligt seine Aktionäre hingegen nicht am Erfolg. Welches der beiden Unternehmen ich ihnen zum Kauf empfehle, erfahren sie im Aktien-Telegramm.

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