Die Angst vor steigenden Zinsen kehrt zurück

Die US-Notenbank hat es wieder getan. Am vergangenen Mittwoch erhöhte das Gremium die Leitzinsen im Dollar-Raum auf die Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent. Damit setzt der neue Chef Jerome Powell den moderaten Anhebungskurs seiner Vorgängerin Janet Yellen fort.

Gute Nachrichten sorgten für Verkäufe
Powell betonte in der Pressekonferenz, wie gut es der amerikanischen Wirtschaft gehe. Ein vor allem von der Steuerreform positiv beeinflusstes Wachstum und eine sinkende Arbeitslosigkeit bieten ideale Rahmenbedingungen. Allerdings lässt sich daraus im Umkehrschluss auch ableiten, dass die Zinsen möglicherweise noch schneller angehoben werden als bisher gedacht.

Genau da liegt das Problem einiger Börsianer: Denn steigende Zinsen machen Alternativen zur Aktie rentabler. Der Anlagenotstand vergangener Jahre könnte sich auflösen. Möglicherweise fließt nicht mehr so viel Geld in den Aktienmarkt. Aus dieser Überlegung heraus sanken die Kurse nach der Pressekonferenz der Notenbank.

Gute Aktien steigen immer
Sie können ganz unbesorgt weiter in Aktien investieren. Nutzen Sie günstige Kurse zum Nachkauf. Gut geführte Unternehmen werden von der konjunkturellen Lage profitieren und können ihre Gewinne steigern. Diese Aktien steigen dann ganz unabhängig vom Zinsniveau einfach weiter. Im Aktientelegramm behalten wir zwar stets die gesamtwirtschaftliche Lage im Blick, die Investitionsentscheidungen treffen wir aber einzig und allein aufgrund der Unternehmensdaten.