Aus wissenschaftlicher Sicht müsste Warren Buffett scheitern

Laut der Aussage vieler Finanzprofessoren ist der Markt effizient. Diese sogenannte Markteffizienzhypothese macht Value-Investing, wie es Warren Buffett betreibt unmöglich. Denn am Markt sind laut Meinung der Finanzwissenschaftler stets alle Informationen für alle Marktteilnehmer verfügbar und damit bereits eingepreist. Warum gelingt es Warren Buffett trotzdem, Jahr für Jahr besser als der Vergleichsindex abzuschneiden? Und warum ist er nicht allein? Andere Value-Investoren wie das Team des Aktientelegramms haben seit Depotstart im April 2016 bereits beeindruckende 54,9% Rendite erzielt, während der Dax im gleichen Zeitraum lediglich 14,5% gewann. Kann das Zufall sein?

An den weltweiten Börsen agieren Menschen. Und diese Menschen sind getrieben von Gefühlen wie Hoffnung, Angst, Gier und Euphorie. Deshalb spiegeln Börsenkurse nicht immer den korrekten, objektiven Wert von Anlageobjekten wider. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass sich innerhalb eines Monats bestimmte Aktien mal eben um 20 Prozent nach oben oder unten entwickeln, nur um im nächsten Monat in die Gegenrichtung auszuschlagen? So schnell ändert sich kein Unternehmenswert, schon gar nicht in verschiedene Richtungen.

Vertreter der Markteffizienzhypothese betonen immer wieder, dass die Finanzmärkte effizient sind und somit Value-Investing theoretisch unmöglich ist. Dabei übersehen sie jedoch regelmäßig, was der Effizienzbegriff in diesem Zusammenhang eigentlich bedeutet. Finanzmärkte sind effizient, wenn es um die Aggregation der Meinungen der Marktteilnehmer geht. Angebot und Nachfrage werden stets ausgeglichen. Doch damit ist keinesfalls sichergestellt, dass die Masse der Anleger immer richtig liegt bei der korrekten Wertermittlung.

Value-Investoren machen sich diesen Umstand zunutze und folgen einem weitgehend emotionslosen Handelssystem. Sie haben sich Kriterien überlegt, mit denen Unternehmen unabhängig von der aktuellen Marktphase bewertet werden können. Diese objektiven und im Zeitablauf konstanten Wertmaßstäbe werden dann immer wieder angelegt, bis sich herausstellt, dass eine Aktiengesellschaft eigentlich viel mehr wert ist, als es der aktuelle Kurs anzeigt. Wenn das der Fall ist, schlägt die Stunde der Value-Investoren, die sich nun zum Sonderpreis in das Unternehmen einkaufen können. So kam Warren Buffett zu seinem Reichtum. Und genau so schlägt der Starinvestor auch heute noch die Märkte. Machen Sie es ihm nach!

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