Die Divergenz zwischen Europa und den USA verstärkt sich

In den vergangenen Wochen und Monaten konnten wir beobachten, dass verstärkt Geld aus Europa in die USA fließt. Die USA befinden sich in einer Phase der Hochkonjunktur. Die Arbeitslosigkeit liegt unter 4%, was bei Ökonomen als Vollbeschäftigung gilt. Trotzdem sind die Löhne am unteren Ende noch nicht so stark gestiegen. Zudem wurden die Unternehmen mit einer Steuerreform beschenkt.

Höhere Gewinne führen zu steigenden Kursen
Diese optimale Lage schlägt sich in höheren Unternehmensgewinnen nieder. Die Aktienmärkte spiegeln diese Entwicklung. Der Dow Jones hat seit Jahresanfang bereits 6,99% gewonnen und der S&P 500 liegt bereits 8,33% im Plus. Die europäischen Märkte befinden sich hingegen allesamt im Minus (siehe Tabelle rechts).

Ölpreis erreicht ein 3-Jahres-Hoch
Auch in den vergangenen beiden Wochen ist der Ölpreis wieder kräftig angestiegen (+7,3%). Insgesamt hat sich das „schwarze Gold“ in diesem Jahr bereits um 27,5% verteuert. Mittlerweile befindet sich der Preis auf einem 3-Jahres-Hoch. Die Auswirkungen auf unser Depot sind sichtbar:

Konjunktursensible und ölabhängige Aktien wie BASF gaben nach. Dafür explodierte die kürzlich erst neu ins Depot des Aktientelegramms aufgenommene Aktie von Lukoil. Durch eine ausgewogene Depotstruktur sichern wir das Depot vor solchen externen Schocks wie einem plötzlich ansteigenden Ölpreis ab. Unter dem Strich hat das Depot des Aktientelegramms auch in den letzten beiden Wochen wieder an Wert gewonnen.