Die Märkte befinden sich im Korrekturmodus

Vor zwei Wochen haben wir an dieser Stelle auf die Gefahren einer kurzfristigen Korrektur an den Märkten hingewiesen. Der Einbruch kam dann relativ schnell und heftig. Doch wieder einmal hat das Aktientelegramm Stärke bewiesen und deutlich besser abgeschnitten als die Indizes. Zudem nutzen wir die günstigen Kurse heute für eine Neuempfehlung. Die Details finden Sie auf den Seiten 3 & 4.

Schwacher Euro im Zeichen der Italienkrise
Die Gemeinschaftswährung der Europäer bleibt schwach. Gegenüber allen wichtigen Leitwährungen steht seit Jahresanfang ein Minus. Anleger reagieren vorsichtig auf die schwierige Regierungsbildung in Italien. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone ist so hoch verschuldet, dass es im Falle einer Krise wahrscheinlich nahezu unmöglich wäre, den Euro zu verteidigen.

Bundesanleihen sind gefragt
Die Rendite von Bundesanleihen sinkt hingegen wieder. Die Zinsen der 10-Jahrespapiere haben sich in den vergangenen beiden Wochen halbiert. Anleger suchen Schutz im sicheren Hafen Deutschland. Die Renditedifferenz zwischen italienischen und deutschen Staatsanleihen stieg auf den höchsten Wert seit Ausbruch der Finanzkrise.

Mittlerweile hat sich die Lage jedoch wieder etwas beruhigt. Mit der Vereidigung von Guiseppe Conte als neuem Ministerpräsidenten hat Italien Neuwahlen vorerst vermieden. Jetzt muss sich zeigen, welche Politik die Koalition aus linken und rechten Kräften in Italien durchsetzen kann.