Die Short-Attacke auf Aurelius

Aurelius ist DAS Thema am Markt. Die Aktie ist am Dienstag und Mittwoch um sage und schreibe 48% eingebrochen. Derzeit werfen die Investoren ihre Papiere fast zu jedem Preis auf den Markt. Während über XETRA normalerweise täglich zwischen 50.000 und 100.000 Aktien von Aurelius gehandelt werden, waren es gestern mit 5 Millionen gehandelten Aktien fast 100 Mal so viele.

Wie lange die Short-Attacke noch andauert, ist ungewiss. Derzeit halten laut Bundesanzeiger vier verschiedene Hedge-Fonds rund 3,6% des Aktienkapitals (1.125.000 Aktien) als Leerverkaufsposition.

Das bisher unbekannte US-Analysehaus Gotham City, hinter dem ein gleichnamiger Hedgefonds steht, wirft Aurelius Bilanzmanipulation vor. Pikant ist dabei, dass Gotham seit vergangenem Freitag hohe Shortpositionen an Aurelius hält und damit auf fallende Kurse wettet. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

Der Bericht hat jedenfalls solche Wellen geschlagen, dass die Aurelius-Aktie seit Dienstag um rund 48% eingebrochen ist. Die Frage ist jetzt natürlich, ob es sich bei den Vorwürfen von Gotham City um die berühmt-berüchigten „alternativen Fakten“ handelt, oder ob tatsächlich etwas dran ist.

Aurelius hat in einer ersten Stellungnahme alle Vorwürfe von sich gewiesen und für nächste Woche ein ausführliches Statement angekündigt. Doch auch der Hedgefonds ist nicht untätig geblieben und möchte nächste Woche einen weiteren Bericht über Aurelius vorlegen. Der Kampf um Aurelius hat gerade erst begonnen. Ich werde für Sie natürlich an der Sache dran bleiben. Wenn ich zu dem Schluss komme, dass Aurelius nach dem Ausverkauf jetzt deutlich unterbewertet ist, dann empfehle ich die Aktie natürlich sofort meinen Abonnenten im Aktien-Telegramm (hier können Sie das Aktien-Telegramm kostenlos testen).