Gewinner und Verlierer um Welthandel

Freihandel sichert den Wohlstand der Nationen. Das wusste Adam Smith schon 1776. Im Jahr 2018 sollte dies nicht mehr zur Debatte stehen, wird aber heiß diskutiert. Donald Trump, der vor wenigen Wochen die EU als Feind bezeichnete, drohte mit Zöllen auf europäische Exportgüter. Wem er damit mehr geschadet hätte, der EU oder den USA, bleibt fraglich.

Auch in Deutschland wird dieses Thema zwiespältig betrachtet. Erst vergangene Woche erinnerte uns Christian Lindner daran, dass hier das Freihandelsabkommen TTIP, welches wir jetzt dringendst brauchen würden, scheiterte. Doch auch mit Trump kann verhandelt werden. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erreichte, dass Trump seine Zoll-Pläne fallen lässt.

Dies ist vor allem für die Automobilbranche, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, ein Grund zum Aufatmen. Diese hat währenddessen andere Sorgen: Bei Daimler brechen die Gewinne ein und VW-Chef Winterkorn könnte schon bald Audi-Chef Stadler ins Gefängnis folgen.

Bei den Autokonzernen aus unserem Depot hingegen läuft alles wie geschmiert. BMW konnte seit der vergangenen Ausgabe um 3,6% zulegen und bei Renault ergibt sich gerade eine hervorragende Nachkaufgelegenheit.