Gute Geschäftszahlen treiben die Aktienmärkte zu neuen Rekorden

Der Dow Jones hat die magische 20.000-Punkte-Marke nachhaltig überschritten. Der Dax erreichte erstmals seit vielen Monaten wieder 12.000 Punkte und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis dieses Kursniveau nachhaltig überschritten wird. MDax und SDax erzielen einen Rekord nach dem anderen. Österreichs Leitindex ATX notiert auf dem höchsten Stand seit 2011.

Diese Liste der Rekorde ließe sich fortsetzen. Grund für die gute Performance ist die hervorragende Wirtschaftslage. Die laufende Berichtssaison fördert reihenweise positive Unternehmensmeldungen zutage. Viele Unternehmen konnten Umsatz und Gewinn deutlich steigern. Das wirkt sich natürlich positiv auf die Kurse aus.

Weltweit steigen die Gewinne. Die wichtigsten Börsenindizes der Industrieländer haben seit Anfang Januar bereits zwischen 2,0% (FTSE 100, Großbritannien) und 5,5% (ATX, Österreich) hinzugewonnen. Noch besser schnitt der chinesische Hang Seng mit einem Plus von 8,8% ab. Schlechter sah es lediglich in Japan aus. Der Nikkei 225 stagnierte bisher, was jedoch vor allem auf den stärkeren Yen zurückzuführen ist.

Mit den bisher erzielten Steigerungen ist noch lange nicht das Ende des aktuellen Aufschwungs erreicht. Zwei gewichtige Gründe sprechen ungeachtet aller politischen Störfeuer für weiter steigende Kurse.

Erstens: Die Anleger sind pessimistisch. Pessimistische Anleger sind jedoch (noch) nicht am Aktienmarkt positioniert. Kehrt der Optimismus zurück, wird viel Geld investiert. Die Kurse steigen.

Zweitens: Die Zinsen bleiben niedrig. In Europa macht EZB-Präsident Mario Draghi keine Anstalten, die Zinsen zu erhöhen. Damit gibt es weiterhin keine Alternativen zu Sachwert-Investments wie Aktien. Ich bin mir sicher, dass Draghi die Wahlen in Frankreich und Deutschland abwartet, bevor er an der Zinsschraube dreht.

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