Konjunktursorgen lassen Ölpreis einbrechen

Nachdem der Ölpreis im laufenden Jahr fast immer nur den Weg nach oben kannte, ist der positive Preistrend jetzt erst einmal gebrochen. Seit Anfang Oktober hat das schwarze Gold knapp 15% an Wert verloren.

Konjunktursorgen lasten auf dem Ölpreis
Öl gilt als Schmiermittel der Weltwirtschaft und ist ein guter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung. Denn in nahezu allen Branchen wird Rohöl benötigt. Auch das Transportwesen hängt allen Umweltinitiativen zum Trotz immer noch maßgeblich von dem Rohstoff ab. Insofern ist ein Einbruch des Ölpreises um 15% ein deutliches Warnsignal, das man ernst nehmen sollte.

Das Wachstum schwächt sich ab
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft für 2018 und 2019 reduziert. Die konjunkturelle Lage trübt sich ein. Dafür sorgt unter anderem auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Bei einer Eskalation und deutlich höheren Zöllen wäre in weiten Teilen der Welt sogar eine Rezession möglich. Doch so weit ist es noch lange nicht.

Die Zahlen der Unternehmen sind gut
Die meisten Unternehmen haben in der laufenden Berichtssaison positiv überrascht und gute oder sehr gute Zahlen vorgelegt. Insofern können Sie beruhigt weiterhin in Aktien investieren. Die Auswahl der richtigen Unternehmen wird jetzt aber immer wichtiger. Setzen Sie vorranging auf gering verschuldete Firmen, die äußerst profitabel arbeiten. Mit dieser Strategie erzielen wir auch im Aktientelegramm große Erfolge.