Sichere Anlagen sind nicht sicher

Viele Menschen glauben, dass Sparbücher oder Festgeldkonten sichere Anlagen darstellen. Doch das stimmt nicht. Das ist mittlerweile sogar wissenschaftlich bewiesen. Der Bonner Ökonom Moritz Schularik hat in einer einzigartigen Studie die Renditen der wichtigsten Anlageformen in 16 Industriestaaten seit dem 19. Jahrhundert analysiert. Seine Ergebnisse sind so schockierend wie einleutend.

Die allgemein als sicher geltenden Anlageformen haben sich in den vergangenen 200 Jahren keinesfalls als sicher erwiesen. Bereinigt um die Inflation haben Anleger mit Anleihen und am Geldmarkt teils herbe Verluste erlitten. Und in einer solchen Phase befinden wir uns auch jetzt wieder, wie ich Ihnen im Marktüberblick zeigen werde.

Die allgemein als „riskant“ eingestuften Aktien und Immobilien haben zwar eine größere Schwankungsbreite, aber über mehrere Jahre betrachtet auch deutlich höhere Renditen erzielt. Schularik errechnet in seiner Studie eine langfristige und um die Inflation bereinigte Rendite von 7 bis 8 Prozent. Das zeigt, dass auch Sie für Ihren Vermögensaufbau nicht auf Aktien verzichten sollten. Einen guten Einstieg finden Sie im Aktien-Telegramm.