So wirken Währungsschwankungen auf Ihre Geldanlagen

Es ist sinnvoll, die eigenen Geldanlagen über mehrere Länder zu streuen. Nur so wird eine angemessene Diversifikation erreicht. Wenn Sie aber nicht gerade in Frankreich, Polen oder Spanien, sondern in den USA, Großbritannien oder China anlegen, dann sind Ihre Geldanlagen immer auch den Währungsschwankungen der betreffenden Devisen ausgesetzt. Das kann für Ihre Geldanlage sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben.

Fall 1: Sie legen im Ausland an und die fremde Währung wertet auf

Wenn die ausländische Währung aufwertet, so wie beispielsweise der Dollar gegenüber dem Euro seit 2013, dann wird Ihre Anlage selbst bei gleichen Kursen in Dollar, in Euro gerechnet wertvoller. Um im Beispiel zu bleiben, würde Ihre Aktie aus den USA in Euro gerechnet also teurer, auch wenn sich am Börsenkurs in New York nichts ändert. Sie profitieren von der Aufwertung der Währung und möglichen Kurssteigerungen der Aktie. Folglich sind Anlagen in Ländern, deren Währung wahrscheinlich aufwertet, besonders attraktiv.

Fall 2: Sie legen im Ausland an und die fremde Währung wertet ab

Wenn Sie vor einem Jahr eine britische Aktie gekauft hätten, dann wäre ein Teil der Kursgewinne durch die Abwertung der Währung wieder egalisiert worden. Das britische Pfund hat gegenüber dem Euro abgewertet und ihre Anlage in Pfund ist nach der Umrechnung in Euro heute weniger wert als vor einem Jahr. Länder, in denen eine Abwertung erwartet wird, sollten Sie folglich meiden. Beziehungsweise müssen Sie darauf achten, dass die erwartete Rendite Ihrer Anlage deutlich höher ist als die erwartete Abwertung der Währung.
Kurs- und Währungschancen gleichermaßen nutzen, das ist das Ziel des Aktien-Telegramms. Bei diesem Börsendienst werden stets alle möglichen Szenarien für Ihren Anlageerfolg einkalkuliert. Sie können das Aktien-Telegramm jetzt kostenlos testen.