Unmoralische Short-Spekulation

Der Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB ist ein trauriges Kapitel in der deutschen Sportgeschichte. Noch einmal eine ganz andere Dimension erreicht die Tat vor dem Hintergrund, dass offensichtlich finanzielle Motive im Mittelpunkt standen. Der Attentäter hat zu seinem finanziellen Vorteil bewusst die Gefährdung von Menschenleben in Kauf genommen. Zum Hintergrund:

Der Attentäter wettete in großem Stil auf fallende Kurse der BVB-Aktie. Da den größten Wert eines Fußballvereins die Mannschaft darstellt, wollte er mit dem Anschlag für einen Kursrutsch sorgen. Welchen Gewinn er damit erzielen wollte, ist nicht klar. Hochrechnungen schätzen die möglichen Gewinne auf einige Zehntausend bis mehrere Millionen Euro. Diese unglaubliche kriminelle Energie ist natürlich durch nichts zu rechtfertigen. Vielleicht hätte zudem die Vermittlung von ein bisschen Grundwissen über die Börse dazu führen können, dass der Anschlag verhindert werden könnte.

Denn die Spekulation hätte selbst bei einem tragischen Ende des Anschlags keinen finanziellen Gewinn abgeworfen. Die Aktie wäre selbstverständlich augenblicklich vom Handel ausgesetzt worden. Dafür gibt es schließlich eine Börsenaufsicht. Der Attentäter hätte seine Papiere also gar nicht mehr verkaufen können. Zudem werden alle Transaktionen dokumentiert. Es wäre also ein leichtes gewesen, die Profiteure des hinterlistigen Anschlags ausfindig und dingfest zu machen.

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