US-Wahl wirft Schatten voraus

Geht es Ihnen genauso wie mir? Täglich lese und höre ich zahlreiche Kommentare und Berichte über die bevorstehende Präsidentschaftswahl in den USA. Man kann sich der Berichterstattung kaum entziehen. Leider sehe ich dabei vorrangig Polemik und Schilderungen über einen schmutzigen Wahlkampf, der einer großen und traditionsreichen Demokratie wie der USA nicht würdig ist.

Was ich vermisse, ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Argumenten und Zielen der beiden Kandidaten. Stattdessen werden die Ereignisse auf die alten Gegensätze „Gut gegen Böse“ und „Establishment gegen Unruhestifter“ heruntergebrochen. Doch so einfach, wie die Massenmedien den Wahlkampf darstellen, ist die Gemengelage nicht.

Selbstverständlich wünscht sich keiner einen Poltergeist wie Donald Trump am Abschussknopf der amerikanischen Atomwaffen. Doch auch Hillary Clinton ist nicht gerade für Ihre pazifistische Grundhaltung bekannt. Als Außenministerin unter Barack Obama trat sie oft sehr unverblümt für eine härtere Gangart ein. Unter ihrer Führung könnten sich die USA erneut zum Weltpolizisten aufschwingen und damit neue Konflikte heraufbeschwören. Doch egal wie die Wahl in zwei Wochen ausgeht: Ich werde die Märkte beobachten, damit Sie in jedem Fall bestmöglich auf alle Eventualitäten vorbereitet sind.

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