Warren Buffett blitzt bei Uber ab

Es wäre eine Sensation gewesen. Warren Buffett wollte offenbar mit bis zu drei Milliarden Dollar beim Fahrdienstleister Uber einsteigen. Das hat der Starinvestor selbst in einem Interview mit dem Fernsehsender CNBC bestätigt. Die Gespräche scheiterten jedoch.

Offenbar konnten sich Buffett und Uber-Chef Dara Khosrowshahi nicht über den Umfang der Beteiligung einigen. Berkshire Hathaway hat angeblich mehr Anteile am Unternehmen gefordert, als Uber abzugeben bereit war.

Die Gespräche mit Uber kamen überraschend, da Buffett eigentlich sehr viel Wert auf den Ruf und die Integrität seiner Beteiligungen legt. Uber war hingegen zuletzt häufig scharfer Kritik ausgesetzt. Dabei richtet sich die Kritik nicht nur an die disruptiven Geschäftspraktiken, die die komplette Taxi-Branche umkrempeln. Das dürfte Buffett sogar gefallen. Doch die wiederholten Beschwerden über die Unternehmenskultur schließen ein Investment nach Buffetts bisherigen Wertemaßstäben eigentlich aus. Oder sind hier bereits seine Nachfolger am Werk und Buffett verliert zunehmend an Einfluss?

Egal was die Gründe sind, der Deal ist jetzt erst einmal geplatzt. Denn von einem Grundsatz wird Warren Buffett niemals abweichen: Kaufe niemals zu teuer. Er lässt sich dabei auch nicht auf nervenaufreibende Verhandlungen ein. Entweder er bekommt den von ihm gewünschten Preis oder er nimmt Abstand von der Investition.

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