Warren Buffett hält nicht viel von Quartalszahlen

Zusammen mit JP Morgan Chef Jamie Dimon kritisiert Warren Buffett den Fokus der Wall Street auf Quartalszahlen. Dieser kurzfristige Ansatz hat nach Ansicht des Starinvestors keine Aussagekraft für die Qualität von Unternehmen. Vielmehr sollten die langfristigen Entwicklungen betrachtet werden, die durch das ständige Berichten schnell aus dem Fokus geraten.

Aus diesem Grund veröffentlicht Warren Buffet für seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway schon lange keine Umsatz- und Gewinnprognosen auf Quartalsbasis mehr. Die Quartalsberichte selbst muss er aufgrund der Regularien der Börsenaufsicht selbstverständlich trotzdem vorlegen. Gegen diese Berichte ist die Kritik auch nicht gerichtet. Denn in der regelmäßigen Information der Anleger sieht Buffett durchaus einen Nutzen. Lediglich die Prognosen hält er auf derart kurzfristiger Basis für völlig überflüssig.

Da Analysten häufig aufgrund der Prognosen ihre Anlageempfehlungen abgeben, hat der Ausblick einen entscheidenden Einfluss auf die Kursentwicklung. Doch genau darin sehen mittlerweile viele Firmenchefs und auch einige Anleger ein Problem. Denn oft führt bereits die Verschiebung eines großen Auftrags um wenige Tage über den Quartalsstichtag hinweg zu Abweichungen von ein paar Prozentpunkten, die dann von den Märkten sehr kritisch bewertet werden. Besser ist die Betrachtung längerer Zeiträume, um die Marktchancen eines Unternehmens tatsächlich richtig einschätzen zu können.

Lassen Sie sich nicht vom täglichen Rauschen der Kurse beeinflussen. Stattdessen sollten Sie lieber wie Warren Buffett und die Redaktion des Aktientelegramms auf die Zukunftsaussichten des Unternehmens Wert legen. Testen Sie jetzt kostenlos das Aktientelegramm.