Warren Buffett rät: Investieren Sie nicht wie Donald Trump

Donald Trump hat seine pompösen Auftritte nicht erst lieben gelernt, seit er US-Präsident ist. Schon als Immobilien-Tycoon ging es für den Milliardär stets um Superlative.

1990 eröffnete Trump sein Taj Mahal Casino. Schon damals bezeichnete er das 1,2 Milliarden teure Vergnügungsarsenal in seiner liebevoll bescheidenen Art als das 8. Weltwunder. Doch schon kurze Zeit nach der Eröffnung begannen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Trump verlor schließlich nach einer Serie von Insolvenzen die Kontrolle an seinem Casino-Imperium an den Investor Carl Icahn. Doch auch ihm war kein Erfolg beschieden.

2016 stellte Icahn den Betrieb des Casinos endgültig ein. 2017 verkaufte er an die Investorengruppe von Hard Rock International – für vier Cent pro damals von Trump eingesetztem Dollar.

Warren Buffett hat bereits 1991 die Probleme vorausgesehen. Auf einer Diskussionsveranstaltung an einer Universität kritisierte Buffett die hohe Schuldenlast, mit deren Hilfe Trump sein Imperium aufgebaut hat. Trump hat laut Buffett das Talent, das Menschen ihm Vertrauen, in diesem Fall Geld leihen. Somit konnte er es sich leisten, völlig überteuerte Immobilien zu erwerben und diese mit großem Pomp auszustatten. Es ging Trump darum, das größte, beste und schönste Casino zu bauen. Dafür besorgte er sich Geld. Doch er dachte nie daran, wie dieses Geld zurückzuzahlen wäre. Buffett ist sich sicher:

Donald Trump ist kein Investor, sondern ein Spekulant. Der Hebel des geborgten Geldes ist sehr verlockend, doch er kann zum Bumerang werden. Vor allem für Aktieninvestments rät Warren Buffett dringend von der Spekulation auf Kredit ab.