Warren Buffett stärkt Wells Fargo den Rücken

Auf der Hauptversammlung seiner Investmentholding Berkshire Hathaway hat Warren Buffett der US-Bank Wells Fargo demonstrativ den Rücken gestärkt. Wells Fargo ist eine der Kernbeteiligungen von Warren Buffett. Er hält 10% an dem Kreditinstitut, das stets mit besonders hohen ethischen Standards geworben hat. Allerdings fiel die US-Bank in den vergangenen Monaten vor allem mit negativen Nachrichten auf. Ein Skandal um Scheinkonten und Betrug schwelt bereits seit Langem und kratzte am Vertrauen.

Zwischenzeitlich wurde seitens der Bankenaufsicht sogar ein Wachstumsstopp verhängt. Die Bank darf ihre Bilanzsumme nicht mehr ausweiten, bis der Skandal vollständig aufgearbeitet ist. Eine Maßnahme wie gegen das 1852 gegründete Geldhaus hat es in der Bankgeschichte der USA noch nie gegeben.

Warren Buffett steht trotzdem zum Geldhaus. Wells Fargo bleibt nach Apple Buffetts zweitgrößte Beteiligung. Er vertraut darauf, dass Bankchef Tim Sloan die Krise meistern wird und zieht bereits Parallelen zu seinen Erfolgsinvestments Geico und American Express. Beide Unternehmen hatten ebenfalls an einem bestimmten Punkt in der Geschichte mit Skandalen zu kämpfen und gingen gestärkt aus den Krisen hervor.

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