Was hat Warren Buffett bei Berkshire Hathaway falsch gemacht?

Wie immer haben Anleger gespannt auf die neuen Quartalszahlen von Berkshire Hathaway gewartet. Dabei dürften die Zahlen einige Anleger auf dem falschen Fuß erwischt haben.

Die Investmentholding von Buffett konnte den Umsatz um 10,9% auf 183 Milliarden Dollar steigern. Allerdings brach der Gewinn um mehr als 30% auf 12,4 Milliarden Dollar ein. Was hat Warren Buffett hier falsch gemacht?

Um ehrlich zu sein, kann Buffett nicht viel dafür. Der Gewinneinbruch ist vor allem auf das Versicherungsgeschäft zurückzuführen. Und da schwanken die Gewinne traditionell sehr stark. Das ist auch bei anderen Rückversicherern wie der Munich Re oder der Swiss Re derzeit zu beobachten. Teure
Erdbeben und Wirbelstürme schlugen sich auf die Bilanz durch.

Dennoch hat Buffett den Berg an Bargeld weiter anschwellen lassen. Mittlerweile liegen mehr als 100 Milliarden Dollar auf den Konten von Berkshire Hathaway bereit, um die nächste große Übernahme zu stemmen. Über noch mehr Geld verfügt lediglich der Technologieriese Apple. Buffett hat Schwierigkeiten, das Geld gewinnbringend anzulegen. Seine riesige Investmentholding ist langsam viel zu schwerfällig für kleinere Übernahmen geworden. Diese würden sich gar nicht erst in der Bilanz niederschlagen.

Sie als Privatanleger sind im Vorteil. Denn Sie können wendiger und schneller agieren und dabei genau nach den gleichen Grundsätzen vorgehen, wie die Investorenlegende Warren Buffett. Genau das tun wir im Aktien-Telegramm.